Zweifel

althochdeutsch:
zwífal, zwîval = Ungewissheit, Bedenken (8.Jahrhundert)
mittelhochdeutsch: zwível = Ungewissheit, Unsicherheit, Wankelmut, Untreue, Verzweiflung
mittelneudeutsch: tvível
mittelniederländisch: twível, twífel
niederländisch: twijfel
frühneuhochdeutsch: zweifel = ungewiss, unentschieden, strittig, ungläubig (bis 16. Jahrhundert, dann durch zweifelhaft abgelöst))
altsächsisch: twífli = zweifelnd


Unter dem Begriff »Zweifel« versteht man Bedenken an der Richtigkeit eines Sachverhaltes, einer Tat oder einer Entscheidung weil nicht mit Sicherheit belegt werden kann, ob diese in vollem Umfange mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmen. Es steht außer Zweifel, dass jeder Zweifel mit der Zahl zwei beginnt! Auch sollte man nicht vergessen, dass sich im Zweifel ganz hervorragend der Teufel verbergen kann , der ja nach Joh. 8, 44 nicht nur der Vater der Lüge ist, sondern unser genetischer Stammvater sein soll!

bezweifeln: nicht an die Richtigkeit einer Aussage/Behauptung glauben

zweifelhaft: ungewiss, fraglich, bedenklich sein

zweifeln: unsicher sein, nicht von der Richtigkeit eines Sachverhalts überzeugt sein

zweifellos, zweifelsohne: ohne jeden Zweifel, sicher, gewiss, bestimmt. Zweifellos kann eine Sache nur sein, wenn es unbedingt gewiss ist, dass es keine Alternative zu ihr geben kann

verzweifeln: verzagen, die Hoffnung auf Besserung verlieren

Siehe auch Wikipedia